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    Pfarramt St. Lantpert
    Torquato-Tasso-Str. 40,
    80807 München
    Tel.: 089 35811910
Fax: 089 358119120
    e-mail:
    st-lantpert.muenchen@ebmuc.de 
     
     
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      St. Lantpert
      Ligabank München
IBAN: DE37 7509 0300 0102 1439 50
   
Letzte Aktualisierung:    02.06.2017
 
   
 
Entstehung der katholischen Pfarrgemeinde St. Lantpert in München    
 


Die Anfänge der katholischen Pfarrgemeinde
St. ­Lantpert in München gehen zurück in das Jahr 1952. Infolge des wirtschaftlichen Aufschwungs nach der Währungsreform und der damit beginnenden Bautätigkeit trug man sich schon damals mit dem Gedanken, im Ostteil der damaligen Stadtpfarrei St. Georg Milbertshofen eine neue Kirche und eine neue Seelsorgestelle zu errichten.
Die damalige Gesamtkirchengemeinde von München, vertreten durch Stadtpfarrer Franz Lukas, erwarb für die katholische Pfarrkirchenstiftung St. Georg in München von der Erbengemeinschaft Ostermaier 1952 das Grundstück an der Eduard-Schenk / Torquato-Tasso-Straße. Der somit erworbene Baugrund der Gemarkung Schwabing umfasste insgesamt 0,4528 ha. Der Kaufpreis betrug DM 31.696. Auf dem Kirchenbaugrund befanden sich damals noch aus der Kriegszeit verfallene Baracken, sowie mehrere Laufgräben und Unterstände. 1953 wurde der Auftrag für die Räumung des Platzes gegeben.

Im Jahre 1956 erschien Dipl.-Ing. Wilhelm Gaertner, Architekt aus München in St. Georg bei Stadtpfarrer Klemens Semmelmayr zu einer Besprechung, da er vom Erzb. Ordinariat den Auftrag zur Erstellung der Pläne für Kirche, Pfarrhaus und Jugendheim auf dem neuen Bauplatz, Torquato-Tasso-Platz, wie er damals noch hieß, erhalten hatte. Der Name der neuen Gemeinde wurde durch Prälat Hartig bestimmt. Zum tausendsten Todestag des Bischof ­Lantpert von
Freising im Jahr 1957, sollte die zu errichtende Pfarrgemeinde den Namen dieses Bischofs tragen.

 
Damit waren viele nicht einverstanden. Stadtpfarrer Semmelmayr bemühte sich bei Prälat Hartig
um einen anderen Patron. Doch er erreichte nichts. Prälat Hartig gab ihn die Antwort: „Sind Sie
froh, dass sie ein richtiges „Mannsbild“ als Patron bekommen.“

Mit den fortschreitenden Planungen war es notwendig geworden, zu entscheiden, wer den
Auftrag zum Aufbau der Seelsorgegemeinde erhalten sollte. Generalvikar Dr. Johannes Fuchs entschied Mitte 1956, dass die Aufgabe dem damaligen Kaplan von St. Georg, Georg Graßl übertragen werden sollte.

Das Stadtpfarramt St. Georg erhielt am 17. Juli 1957 den Auftrag zur Errichtung einer kath. „Filialkirchenstiftung“ St. Lantpert. Zweck der Stiftung ist die Ansammlung von Mitteln zur Befriedigung der ortskirchlichen Bedürfnisse der zu errichtenden Tochterkirchenstiftung
St. Lantpert, insbesondere zur Entstehung und Erhaltung einer katholischen Kirche.
Die Stiftung wurde mit einem Pfandbrief über DM 500 und dem Bauplatz ausgestattet.

Die Verwaltung und Ausrichtung dieser Stiftung stand bis zur Bildung einer eigenen Kirchenverwaltung, der Kirchenverwaltung von St. Georg zu. Von der Regierung von Oberbayern erhielt die Stiftung des öffentlichen Rechtes die staatliche Genehmigung am 29.8.1957.

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