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Titelbild: Impression aus dem Antoniuskloster in Ägypten (Foto Rolf Merkle)

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Inhalt

Grußwort

Reformationsgedenken aus der Sicht eines evangelischen Pfarrers

Vom Konflikt zur Gemeinschaft – 500 Jahre Reformation

Katholisch – Einheit in Vielfalt, Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche – katholische Ostkirche

Ökumenischer Blick: Die Koptische Kirche

Wenn eine Pilgerreise Leben verändert

Demenz (nicht nur) in unserem Pfarrverband

Studienseminar St. Michael

„Weihnachten gemeinsam statt einsam“

Und was glaubst Du? Interviews mit Gemeindemitglieder

Sternsinger in St. Georg

Sternsinger in St. Lantpert

Krippenspiel in St. Georg

Aufnahme und Verabschiedung von Ministranten in St. Lantpert

„Vergib uns unsere Schuld“ - Weihnachtliches Spiel der Theatergruppe St. Lantpert

Lantperter Adventssingen

Gang in den Advent 2016

Caritas Medaille Pater Rupert Mayer für Georg Schneid

Faschingsball in St. Georg

Kinderfasching in St. Georg und St. Lantpert

Stadtteilfest Milbertshofen

Pfennigparade-„Spirituelle Impulse“

Infos der Kath. Jugendstelle Freimann

Aufbruch ins neue Leben - das Hl. Land diesseits und jenseits des Jordans

In eigener Sache: Fotos für den Pfarrbrief - Hinweise für eine optimale Qualität im Druck

Kirchenmusik Frühling - Sommer St. Georg

Kirchenmusik Frühling - Sommer St. Lantpert

Ostern in St. Georg

Ostern In St. Lantpert

Termine St. Georg

Termine St. Lantpert

Kirchenregister St. Georg

Kirchenregister St. Lantpert

Gottesdienstordnung

Kontakte

Impressum

Grußwort

Liebe Gemeindemitglieder,
liebe Leserinnen und Leser,

50 Jahre lang war Deutschland in Ost und West aufgeteilt – eine Spaltung, die es, Gott sei Dank, so nicht mehr gibt. 500 Jahre ist her, dass von Deutschland die Reformation ausgegangen ist; ein weltweit bedeutsamer Prozess, der aber für unser Land lange Zeit eine tiefe Spaltung zwischen den zwei großen Konfessionen mit sich gebracht hat.

Aus einem verständnislosen Nebeneinander oder sogar Gegeneinander ist aber in den letzten Jahrzehnten ein Miteinander geworden. „Ökumene“ (also die Verbundenheit zwischen den Konfessionen) bedeutet übersetzt sinngemäß „gemeinsames Haus“.

Das zeigt sich hier im Stadtteil an vielen gemeinsamen Veranstaltungen und Gottesdiensten, sogar das urkatholische Fronleichnamsfest wird ökumenisch gefeiert! Und die katholische Kirche weltweit beteiligt sich am Reformationsgedenken in diesem Jubiläumsjahr 2017 – früher wäre das undenkbar gewesen.

Wer sich an ökumenischen Aktionen beteiligt, merkt, dass es selten wirklich trennende Unterschiede gibt, aber immer das Gemeinsame zum Tragen kommt. In besonderer Weise gilt das für konfessionsverbindende Ehen!

Was wir über dem guten evangelisch-katholischen Miteinander in Deutschland nicht vergessen dürfen: Ökumene ist mehr als nur die Zusammenarbeit dieser beiden Konfessionen. Hierzulande gibt es auch viele orthodoxe Christen aus dem östlichen und südöstlichen Europa, und gerade in der Großstadt München leben Menschen z.B. aus Ägypten und Eritrea, aus Syrien und dem Irak, Ländern mit uralten christlichen Traditionen.

Viele wünschen sich, dass die Konfessionen noch mehr zusammenfinden. Gerade im vergangenen Jahr sind auf höchster Ebene große Schritte zwischen Lutheranern und Katholiken vollzogen worden. Ich denke, wenn die Christinnen und Christen an der Basis – in den Pfarrgemeinden – ebenfalls zeigen, dass ihnen das ein Anliegen ist, dann wird dieser Weg auch weitergehen!

Im Namen des ganzen Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Osterzeit.

Ihre Monika Hausmanninge

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Reformationsgedenken aus der
Sicht eines evangelischen Pfarrers

Der Reformationstag und natürlich das Reformationsjubiläum sind für mich schon etwas Besonderes – mit Licht- und Schattenseiten. Zum Positiven gehört für mich natürlich, dass es mich an meine evangelische Identität erinnert. Dabei steht für mich nicht die Abgrenzung zur katholischen Kirche im Vordergrund, nach dem Motto „Wir sind anders!“, sondern, dass ich überzeugt bin, Martin Luther und die Reformatoren haben etwas Richtiges und Wichtiges entdeckt: Da gibt es theologische Schwerpunkte, von denen ich glaube, dass es gut war, sich auf sie zu besinnen, etwa die Rechtfertigung aus dem Glauben, die Betonung der Gnade Gottes oder die „back-to-the-roots“-Wiederentdeckung der Bibel.

Eines fasziniert mich: das Hinterfragen der Autorität der Kirche. Was Luther getan hat, war im 16. Jahrhundert eine Ungeheuerlichkeit. Ich spitze etwas zu: Da erlaubt sich einer, selbst zu denken. Ein Affront gegen Lehramt und Auslegungshoheit. Da stellt einer sein Bibellesen und sein Bibelverständnis auf dieselbe Ebene wie die römische Kirche und gesteht der Kirche nicht mehr Autorität in der Auslegung zu als sich selbst und allen anderen getauften Christen. Ich kann es schwer einschätzen, ob Luther bis in die letzte Konsequenz klar war, wie sehr er die Autorität von Kirche, wie sie sich bis dato definierte, erschütterte. Für mich ist das ein besonderer zeitgeschichtlicher Moment. Natürlich gab es auch vor Luther kritische Zeitgenossen, die sich mit kirchlicher Autorität anlegten – aber die zeitgeschichtliche Gemengelage versagte ihnen einen Durchbruch, wie er Luther beschieden war. Aber irgendwann sind Dinge einfach „reif“. Die Emanzipation von vorgegebener Autorität ließ sich nicht aufhalten. Irgendwann musste einer kommen, der dieses althergebrachte Verständnis erfolgreich und durchschlagend in Frage stellte. Das, wie gesagt, fasziniert mich. Umgekehrt verstehe ich, diesen Gedanken zu Ende gedacht, die Kirche zur Zeit Luthers: Sie konnte aus ihrem Selbstverständnis und als Kind ihrer Zeit gar nicht anders als mit Ablehnung reagieren.

Die Trennung unserer Kirche schmerzt mich. Das Reformationsjubiläum ruft darum besonders zur Demut auf. Für mich ist die Trennung letztlich ein beiderseitiges Scheitern. Und sie hat gegenseitige Verwerfungen hervorgerufen und über Jahrhunderte eine Art, miteinander umzugehen, für die man sich schämen muss. Eins scheint mir klar: Die Geschichte nach der Reformation ist weder die Geschichte einer Gruppe – der „Evangelischen“ – die es jetzt richtig machen im Gegensatz zu den Papsttreuen, noch ist sie die Geschichte derer, die auf dem rechten Weg bleiben – der „Katholischen“ – und wenn sich da eine Gruppe abspaltet, dann braucht einen das nicht zu kümmern. Nein, sie ist eine gemeinsame Geschichte. Wirklich hoffnungsvoll macht mich, dass unsere Kirchen das offenbar verstanden haben. Nie, zu keiner Zeit, waren sich unsere Kirchen so nah wie heute. Das Reformationsjubiläum ist für mich Anlass, Impuls und Motivation, diesen Weg fortzusetzen.

Ein persönliches Wort zum Schluss: Was mich wirklich schmerzt und bei klarem Verstand eine schwer auszuhaltende Zumutung ist, ist die persönliche, menschliche Ebene. Festzementierte Lehrmeinung und respektvolles Miteinander führen in fast schizophrene Situationen: Können Sie als Katholik einem evangelischen Christen aus ihrem Freundeskreis, der in tiefem Glauben zum Abendmahl geht, ernsthaft gleichzeitig absprechen, dass er ein „richtiger“ Christ ist, weil das Abendmahl nicht katholischer Lehrmeinung entspricht? Können Evangelische, die bei katholischen Freunden eine tiefe Marienverehrung erleben, wirklich ohne zu erröten gleichzeitig denken: Die glauben „falsch“? Für Pfarrer ist das noch extremer: Wie sollen Pfarrer Merkle und ich, die wir uns schätzen, mögen und uns sicherlich auf Augenhöhe und mit hoher Achtung als Kollegen begegnen, denn gleichzeitig einer Lehrmeinung anhängen, nach der der andere doch kein „richtiger“ Pfarrer ist? Das, wie gesagt, ist ein schizophrener Zustand, der nicht wirklich auflösbar ist und im Grunde eine Zumutung darstellt. Diese Differenz zwischen Lehre und menschlichem Miteinander tut weh und ist, finde ich, unhaltbar. Aber vielleicht ist das dahingehend gut, weil auch dieser Zustand ein Vorankommen in unseren ökumenischen Bemühungen geradezu einfordert.

Möge das gemeinsame Erinnern an die Reformation uns noch näher zusammenbringen und zu einer Fortsetzung des ökumenischen Weges führen! Das wünsche ich mir.

Pfr. Christian Weigl, Dankeskirche

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Vom Konflikt zur Gemeinschaft
500 Jahre Reformation

„Wir dürfen uns nicht mit der Spaltung und der Entfremdung abfinden, die durch die Teilung unter uns hervorgerufen wurden.“ Mit diesen programmatischen Worten hat Papst Franziskus bei seiner bewegenden Reise nach Schweden im Herbst vergangenen Jahres die gemeinsame ökumenische Ausrichtung von Katholiken und Lutheranern beschworen.

Es war überhaupt ein historischer Moment, am 31. Oktober 2016 in Lund: Zum ersten Mal in der Geschichte besucht ein Papst die Versammlung des Lutherischen Weltbundes – ein Signal für die Bedeutung des gemeinsamen Gedenkens an 500 Jahre Reformation in diesem Jahr.

In seiner Ansprache unterstrich Papst Franziskus: „Wir haben die Gelegenheit, einen entscheidenden Moment unserer Geschichte wiedergutzumachen, indem wir Kontroversen und Missverständnisse überwinden, die oft verhindert haben, dass wir einander verstehen konnten.“ Es gehe jetzt darum, die Fehler der Vergangenheit zu beheben, wo sich beide Seiten in sich „selbst verschanzt haben aus Furcht und Vorurteilen gegenüber dem Glauben, den die anderen mit einer anderen Akzentuierung und in einer anderen Sprache bekennen.“

Franziskus hob aber auch die positiven Momente der Reformation hervor, welche der katholischen Kirche die Möglichkeit gegeben habe, einige Aspekte ihres Glaubens besser zu verstehen – wie zum Beispiel die Heilige Schrift mehr ins Zentrum des Lebens der Kirche zu stellen. Oder die geistliche Erfahrung Martin Luthers, die uns daran erinnere, „dass wir ohne Gott nichts vollbringen können. „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“ – das ist die Frage, die Luther ständig umtrieb. Tatsächlich ist die Frage nach der rechten Gottesbeziehung die entscheidende Frage des Lebens. Bekanntlich begegnete Luther diesem barmherzigen Gott in der Frohen Botschaft vom menschgewordenen, gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus.“

Nach 50 Jahren des Dialogs zwischen Lutheranern und Katholiken konnte dann auch die gemeinsame Erklärung, die in Lund unterzeichnet wurde, festhalten, „dass das uns Verbindende größer ist als das Trennende.“ Und, dass beide Seiten sich verpflichten, „die verbleibenden Hindernisse zu beseitigen“, damit „diese Wunde im Leib Christi geheilt wird.“

Am Ende steht ein entschiedener Aufruf: „Wir wenden uns an alle lutherischen und katholischen Gemeinden und Gemeinschaften, unerschrocken und schöpferisch, freudig und hoffnungsvoll bezüglich ihres Vorsatzes zu sein, die große Reise, die vor uns liegt, fortzusetzen.“

Gehen wir mit dieser Überzeugung den Weg der Ökumene hier in Milbertshofen hoffnungsvoll und froh weiter!

Pfr. Rolf Merkle

Zitate aus:

Homilie des Heiligen Vaters beim Gemeinsamen ökumenischen Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund am 31.10.16; Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens vom 31.10.16

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Katholisch – Einheit in Vielfalt

Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche – katholische Ostkirche

Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) ist eine katholische Ostkirche sui iuris (eigenen Rechts) in der Kirchengemeinschaft mit dem römischen Papst. Sie gilt als eine von über 20 Kirchen der östlichen Traditionen, die mit dem römisch-apostolischen Stuhl in vollkommener Communio (Gemeinschaft) stehen. Kirchengeschichtlich gesehen beginnt die Geschichte der UGKK als Institu-tion in der Gemeinschaft mit Rom nach dem Abschluss der Union von Brest 1595/96. Damals beschloss der größte Teil der Hierarchie der orthodoxen Kiewer Metropolie, eine Union mit der römischen Kirche einzugehen.

Seitdem und bis heute zeichnen deshalb zwei wesentliche Merkmale ihre kirchliche Identität aus:

Die UGKK versteht sich als eine Ostkirche der byzantinischen Über-lieferung. Sie feiert ihre Gottesdienste im byzantinischen Ritus und teilt mit den byzantinischen Kirchen des Ostens liturgisches, geistliches und teilweise kirchenrechtliches Erbe.

Sie steht in der Communio mit dem Papst von Rom und erkennt ihn als Oberhaupt der katholischen Kirche an.

Im Jahr 1946 erfolgte mittels einer erzwungenen Pseudo-Synode durch das Sowjetregime die Zwangseingliederung der Griechisch-Katholischen Kirche der Ukraine in die Russisch-Orthodoxe Kirche (Moskauer Patri-archat). Zuvor, am 10./11. April 1945, verhafteten die Sowjets alle Bischöfe und die meisten Priester. Sie wurden in sowjetische Arbeitslager deportiert; nur der spätere Kardinal Slipyj überlebte und durfte 1963 nach Rom ausreisen. Er wurde zum Konzilsteilnehmer beauftragt und vom Exil aus zum Reorganisator der ukrainischen griech.-kath. Kirche. Diese ging in der Ukraine in den Untergrund. Im Ausland lebte sie in der Diaspora weiter. Im Dezember 1989 erfolgte die Wiederherstellung der Rechte der UGKK durch die Sowjetbehörden. Im Jahr 1991 wurde auch die katholische Hierarchie wiederhergestellt.

Heute ist die UGKK aufgrund der Gemeindezahl die drittgrößte religiöse Gemeinschaft in der Ukraine. Außerhalb des Territoriums der UGKK bestehen drei Metropolien (Kanada, USA, Polen), fünf Diözesen in Australien, Brasilien und Argentinien, sowie in Europa – in Frankreich und England, als auch die Apostolische Exarchie in München für Deutschland und Skandinavien. Die gesamte Mitgliederzahl wird auf etwa 7,5 Mio. Gläubige weltweit geschätzt.

Das Oberhaupt der UGKK ist seit 2011 der Großerzbischof von Kyjiv und Galizien, Seine Seligkeit ­Sviatoslav Shevchuk

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Papst Franziskus und Großerzbischof Sviatoslav, Rom 2015

Die Liturgie von Johannes Chrysostomus nimmt eine identitätsstiftende Bedeutung in den östlichen Kirchen ein, deshalb werden nur selten Liturgiereformen vorgenommen. Die Liturgie ist eine Art „heiliges Schauspiel“, in dem sich der Glanz des Himmels hier auf Erden widerspiegelt. Daher trägt die Eucharistiefeier im byzantinischen Ritus den Namen „göttliche Liturgie“. Dies soll verdeutlichen, dass der Gottesdienst der Kirche Widerschein und Abglanz der himmlischen Liturgie ist. Der Gottesdienst ist nicht ein Dienst der Menschen für und vor Gott, sondern vielmehr ein Dienst Gottes an den Menschen. Gott offenbart sich im Gottesdienst als der Menschenfreundliche, der die Sünde des Menschen vergibt und seine Krankheit heilt. So ist jeder Gottesdienst eine Theophanie, eine Erscheinung Gottes in dieser Welt, Vergegenwärtigung des Heilsgeschehens im Hier und Jetzt. Im Gottesdienst wird die Trennung zwischen Mensch und Gott durchbrochen.

Ost- und Westkirche stimmen im Verständnis der Sakramente im Wesentlichen überein: In ihnen wird dem einzelnen Gläubigen das Heil, das Christus den Menschen durch die Kirche verheißt, an existenziell bedeutsamen Punkten seines Lebens in persönlicher Weise zugesprochen (Siebenzahl der Sakramente).

Die Verehrung der Ikonen und die Ikonostase in den Gotteshäusern sowie die Gewänder der Priester – das sind einige äußere Merkmale, die einen Unterschied zum röm.-kath. Erscheinungsbild darstellen. Der gemeinsame theologiegeschichtliche Entwicklungsweg (bis 1054) hat die Ost- und Westkirche sehr stark geprägt. So ist auch eine Zukunft mit einem gemeinsamen, gegenseitig sich bereichernden Miteinander ein guter Ansatz. Die bekannten Worte von Papst Johannes Paul II. über die zwei Lungen der Kirche – Ost und West – zeigen den gemeinsamen künftigen Weg, der eine hoffnungsvolle Herausforderung bedeutet, nämlich das Herz – den christlichen Glauben – in Europa zu stärken.

Pfr. Ivan Machuzhak
Priska Machuzhak-Loepfe

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Ökumenischer Blick: Die Koptische Kirche

Die ägyptischen Kopten sind eines der ältesten christlichen Völker. Im Jahr 42 n.Chr. kam der Apostel und Evangelist Markus als Missionar nach Alexandrien. Sein erster Kontakt war die große jüdische Gemeinde der Stadt. Alexandrien stand damals unter römischer Herrschaft und war ein Zentrum griechischer Kultur und antiker Gelehrsamkeit. Markus gründete dort die erste christliche Kirche und wurde deren Bischof. Heute ist sein 118. Nachfolger Tawadross II., Patriarch von Alexandrien und des Stuhls des Hl. Markus für ganz Ägypten. Er wurde im November 2012 gewählt und geweiht. Er wird von 126 Bischöfen in seiner Tätigkeit unterstützt, die alle Mitglieder der Synode sind. 15 davon sind in der Diaspora tätig. Im Mai 2014 hat er Papst Franziskus in Rom getroffen. Er ist sehr offen für die Ökumene.

Die Koptisch-Orthodoxe Kirche ist die nationale Kirche Ägyptens und ist eine der sechs Orientalisch-Orthodoxen Kirchen. Sie feiert den Gottesdienst nach dem alexandrinischen Ritus, einer der fünf Riten des Ostens, meist die Eucharistiefeier nach Basilius dem Großen, die 2 – 3 Stunden dauert. Grundlagen des Glaubens sind neben der Hl. Schrift (AT und NT), das Glaubensbekenntnis von Nizäa und die sieben Sakramente, wie in der römisch-katholischen Kirche.

Koptische Christen - Nachfahren des pharaonischen Reiches

Die Christen in Ägypten nennen sich „Kopten“, abgeleitet aus dem Altägyptischen. Koptisch ist heute die liturgische Sprache, während die Landessprache Arabisch ist. Die koptischen Christen sind somit die Nachfahren der Altägypter der Pharaonischen Reiche. Die Kopten haben ihren eigenen Kalender, der schon in der pharaonischen Zeit erstellt wurde, mit 13 Monaten pro Jahr. Ihre christliche Zeitrechnung beginnt als „Kirche der Märtyrer“ im Jahr 284 n.Chr. mit der großen Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian. Die koptische Kirche hat viele Heilige, Philosophen und Kirchenlehrer hervorgebracht, wie Athanasius und Kyrill von Alexandrien. Durch erfolgreiche Missionstätigkeit der alexandrinischen Kirche kam das Christentum nach Äthiopien und Eritrea.

28 christlische Konfessionen in Ägypten

In Ägypten gibt es offiziell 28 anerkannte christliche Konfessionen z.B. die Byzantiner, Maroniten, Chaldäer, Evangelische Kirchen, Presbyterianer, die mit Rom unierte koptisch-katholische Kirche sowie römisch-katholische Christen (Europäer), wobei die Kopten 90% der Christen ausmachen.

Der Nahe Osten – die Wiege des Christentums – ist somit ein einmaliges Spiegelbild konfessioneller Vielfalt und zeigt, dass das Evangelium nicht an eine bestimmte Sprache und Kultur gebunden ist. Auch gegenüber dem Islam ist die Einheit der Christen eine Herausforderung, zusammen wären sie weniger angreifbar. Die Einheit der Christen in ihrer Vielfalt ist ein Reichtum und somit eine ganz wichtige Aufgabe der christlichen Kirchen.

Ägypten ist auch unmittelbar mit der Heilsgeschichte verbunden. Im AT wird Ägypten 670 mal und im NT 28 mal erwähnt. Joseph und seine Brüder verbrachten lange Zeit dort, Mose kam aus Ägypten, die Flucht der Hl. Familie führte nach Ägypten, wo Christus ca. 3 ½ Jahre seiner Kindheit verbrachte (dort gibt es viele Wallfahrtsorte) beim Pfingstereignis waren Ägypter dabei….

 

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Das Antoniuskloster am Fuße des Galala Felsplateaus Wadi Araba in Ägypten

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Mönch im Antonius­kloster

Urväter des Mönchtums

Die koptische Kirche entwickelte sich seit Kaiser Konstantin (4. Jh.) zu einer Volkskirche. Gleichzeitig entstand eine große spirituelle Bewegung, deren Anhänger sich in die Wüste zurückzogen, um sich ganz dem Gebet zu widmen. So lebten der Hl. Antonius der Große und der Hl. Paul der Einsiedler in der Felsenwüste am Roten Meer. Sie gelten als Urväter des Mönchtums für die gesamte christliche Kirche. Der Hl. Pachomius gründete im 4. Jd. die ersten Klostergemeinschaften und verfasste die erste Klosterregel, die dann in verschiedene Sprachen übersetzt wurde und auch dem Hl. Benedikt als Vorlage diente. Bis heute leben viele Mönche in den uralten Klöstern am Roten Meer, in Oberägypten und Wadi En-Natrun, die eine große Anziehungskraft ausüben. Viele Gläubige pilgern zu den Klöstern, um sich segnen zu lassen, um seelischen Beistand zu bitten und beten an den Reliquienschreinen.

Bis zum 7. Jh. waren ca. 90% der Ägypter koptische Christen. Dann eroberten die moslemischen Araber das Land und unter dem Islamisierungsdruck und der Verfolgung verkleinerten sich die christlichen Gemeinden immer mehr.

Patriarch Kyrillus VI. brachte im 20. Jd. einen großen Aufschwung in die koptische Kirche. Er unterstützte die Öffnung der Kirche zur Welt und aktivierte die Arbeit der Ökumene. 1959 gründete er die Sonntagsschulen (am Freitag), sie sind eine gute Integrationsmöglichkeit für die Kinder und Jugendlichen in die Gemeinde. Papst Kyrillus wird heute als Heiliger sehr verehrt.

Papst Shenouda III. besucht Papst Johannes Paul II.

Patriarch Shenouda III. († 2012) leitete die koptische Kirche in einer besonders stürmischen Zeit. Er kämpfte für die Rechte der Kirche gegenüber dem Staat. Von Präsident Sadat wurde er für viele Jahre in eines der Klöster verbannt. 1973 besuchte Papst ­Shenouda Papst Paul VI. in Rom. Es war das erste Mal, dass ein Oberhaupt der koptischen Kirche mit dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche zusammentraf.

In den koptischen Gemeinden gibt es keine territorialen Pfarreien, sondern die Gläubigen schreiben sich in einer der nahe liegenden Kirchengemeinden ein (es gibt viel soziales Leben, Geschäfte der Bauern für ihre Produkte, Bazare ….).

Innerhalb der koptischen Kirche dürfen die Priester der Gemeinden heiraten und eine Familie gründen. Sie wohnen oft in einem normalen Mietshaus zwischen der anderen Bevölkerung. Sie organisieren und verwalten das Gemeindeleben, während die Mönche und Ordensschwestern den Zölibat leben und meditativ ausgerichtet sind. Heute gibt es auch karitativ ausgerichtete Schwestern-Gemeinschaften. Die Bischöfe werden unter den Mönchen aus den Klöstern ausgewählt.

Religionsfreiheit und „kleine Sharia“

Durch Handel, Auslandstätigkeit, Verfolgung und Armut wanderten viele Kopten im Laufe der Jahrhunderte aus. Laut Verfassung gibt es in Ägypten Religionsfreiheit. Die Christen sind aber nicht voll gleichberechtigt, da das Rechtssystem auf der „kleinen Sharia“ basiert. Darin wird der Islam als die höher entwickelte Religion angesehen. Christen haben keine leitenden Stellungen in Politik, Staat, Militär. Dies wird mit dem Koran begründet: „Ein Moslem soll nicht von einem Nicht-Moslem Befehle erhalten“.

Vor ca. 10 Jahren waren noch etwa 11% der ägyptischen Bevölkerung christlich, heute ca. 10% bei einer Bevölkerung von ca. 85 Millionen. Viele Christen wandern aus, meist um ihren Kindern bessere Berufschancen zu ermöglichen. So entstanden große koptische Gemeinden von ca. 2 Millionen Gläubigen in der Diaspora in Westeuropa, Afrika, USA, Kanada und Australien.

10.000 koptische Christen in Deutschland

In Deutschland gibt es 30 koptisch-orthodoxe Gemeinden mit ca. 10.000 Gläubigen, zwei Klöstern, eines in Höxter/Westfalen mit Sitz des Bischofs und ein anderes in Kröffelbach/Taunus, dazu verheiratete Priester, mehrere Mönchspriester und einen Bischof.

Auch in Bayern gibt es eine Gemeinde in München und eine in Nürnberg. In München trifft sich die Gemeinde jeden zweiten Sonntag in der St.-Mina-Kirche in der Loretokirche in Berg am Laim. Seit Jahren fördert und begleitet die Gemeinde koptische, unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge und leistet somit eine erfolgreiche Integrationsarbeit.

„Gott hat viele Türen, die sich zur Wahrheit hin öffnen. Er tut sie allen auf, die mit den Händen des Glaubens daran klopfen.“ (Khalil Gilbran (Libanon) Schriftsteller und Mystiker aus dem Nahen Osten)

Dietlinde Jakowetz

Fotos: Pfr. Rolf Merkle von seiner Reise zu koptischen Klöstern in der Wüste im August 2016.

 

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Wenn eine Pilgerreise Leben verändert

„Ach, wie möchte ich eine arme Kirche für die Armen.“, lautet ein sehr denkwürdiges Zitat unseres Papstes Franziskus. Unter diesem Motto lud Papst Franziskus zum Abschluss des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit rund 4000 Personen, die in prekären Lebenssituationen leben, vom 11. bis 13. November 2016 zu einer Pilgerfahrt nach Rom ein. Organisiert wurde diese Reise von Fratello, einer Wohltätigkeitsvereinigung. Der Teilnehmerkreis bestand aus den Ärmsten der Armen – Obdachlosen, Personen in finanziellen Nöten und Personen, die aus den verschiedensten Gründen an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Menschen, deren Alltag von sozialer Ausgrenzung und fehlender Zuneigung bestimmt wird. Ziel dieser Pilgerreise war, diesen Menschen ein Gefühl von Solidarität und Gemeinschaft zu geben sowie Mut und Hoffnung in die Herzen derer zu bringen, die an ihren Leben verzweifeln.

Neben Teilnehmern aus ganz Europa nahm auch eine Gruppe aus dem Pfarrverband Milbertshofen teil. Die Rom-Pilger durften drei unvergessliche Tage mit einem interessanten Programm erleben. Am 11.11., dem Freitagmorgen, dringen bereits die ersten goldenen Sonnenstrahlen durch die Säulengänge des Petersplatzes im Vatikan, als unsere Pilgergruppe um 7:00 Uhr den Eingang des Petersdoms erreicht. Nahezu vollkommene Stille empfängt uns im Inneren dieser gewaltigen Kirche. Wir begeben uns in eine kleine Nische in der Krypta des Petersdoms in unmittelbarer Nähe zum Grab des ersten Apostels Petrus, dem Fels, auf dem Gott seine Kirche baute. An diesem außergewöhnlichen Ort begehen wir unseren ersten Gottesdienst in Rom, den Pfarrer Rolf Merkle, Leiter der Pilgergruppe, hält.

Gleich im Anschluss an die Hl. Messe finden wir uns mit etwa 6000 Pilgern in der Audienzhalle Paul VI. zu einem Empfang mit Papst Franziskus ein. Als der Papst Platz nimmt, sieht man ihm die Ergriffenheit an – diese Menschen, die er nach Rom eingeladen hat, liegen ihm am Herzen. Aufmerksam lauscht er dem Vortrag einiger Repräsentanten dieser Pilgergruppe, die von ihren schweren Erlebnissen und ihren harten Leben berichten und macht sich Notizen.

„Hört nicht auf zu träumen!“

Als die Berichtenden geendet haben legt er das vorgefertigte Skript seiner Rede beiseite. Er spricht frei, eine derjenigen Ansprachen, für die man ihn in der ganzen Welt liebt. Er spricht von Solidarität unter den armen Menschen, die die Reichen zumeist nicht mehr kennen, von Würde, die es einem Armen erlaubt, sich nicht durch die Armut zum Sklaven machen zu lassen. Aber auch von Träumen: „Wenn ein Mann oder eine Frau die Fähigkeit verlieren zu träumen, die Fähigkeit verlieren eine Leidenschaft weiterzuentwickeln, dann sind sie für mich arm. Das ist eine Armut, die verschieden ist von Eurer Armut. Hört nicht auf zu träumen. […] Träumt davon, dass die Welt sich verändern kann.“

Tränen der Freude

Es sind Worte, die die Menschen berühren, viele haben Tränen in den Augen. Tränen der Freude – sie werden verstanden, sie finden Beachtung, werden aufgerichtet und getröstet. Der Papst lächelt, doch dann wird er ernst, als er fortfährt. „Die größte Armut ist der Krieg. Die Kriege entstehen zwischen den Reichen um mehr zu haben, mehr Gebiet zu besitzen, mehr Macht, mehr Geld. Die Armen sind auf Grund ihrer Armut eher dazu geneigt, Baumeister des Friedens zu sein. Schließt Frieden, schafft Frieden, gebt ein Beispiel des Friedens. Wir brauchen den Frieden in der Welt. Wir brauchen den Frieden in der Kirche. Alle Religionen müssen im Frieden wachsen, denn alle Religionen sind Botschafterinnen des Friedens, aber sie müssen in diesem Frieden wachsen.“

Diese Worte scheinen zu heilen, sind so wichtig für die Menschen. Nach Ende des Empfanges verlassen die Pilger die Audienzhalle. Und dieses hochemotionale Erlebnis der Generalaudienz ist erst der Anfang der Pilgerreise.

Touristisches Programm

Mit der anschließenden Stadtbesichtigung steht nun ein weltlicherer Programmpunkt an. Während die Stadtführerin unterhaltsame Fakten und Anekdoten über Rom erzählt, flanieren wir über die Piazza Navona, besichtigen das Pantheon, die Kaiserforen und das Kolosseum. Nach einem ersten Tag voller Emotionen und großartiger Eindrücke beginnt der Samstag mit einem kleinen Spaziergang zur Kirche Santa Maria in Vallicella, allgemein Chiesa Nuova genannt, einer Barockkirche aus dem 16. Jahrhundert. Dort erwartet uns ein deutschsprachiges Programm, welches wir mit sämtlichen Pilgergruppen aus dem deutschen Sprachraum zusammen erleben. Dann feiern wir eine außergewöhnlich schöne Hl. Messe, in der der Kölner Weihbischof Ansgar Puff mit seinen einfühlsamen Worten die Herzen der Anwesenden berührt.

Direkt im Anschluss daran führt uns unser Weg an der Engelsburg vorbei zu den Vatikanischen Gärten, wo wir unseren Bus zur Basilika St. Paul vor den Mauern besteigen. Gemäß alten Überlieferungen ist diese Basilika direkt über dem Grab des Apostels Paulus gebaut. Der Weg hinein führt uns in einen von Säulen umsäumten, park­ähnlichen Innenhof. Wir passieren die in dessen Mitte stehende, gewaltige Statue des Apostels Paulus und durchschreiten die Pforte der Barmherzigkeit. Diese Pforte ist während den gewöhnlichen Jahren zugemauert und wird nur während den heiligen Jahren geöffnet. Die Dimensionen und der Prunk des gewaltigen Innenraumes, aufgeteilt in ein Haut- und ein Seitenschiff, versetzen jeden Besucher in Erstaunen.

Entspannte Atmosphäre bei der Beichte

Hier erwartet uns ein mitreißendes Programm. Wieder kommen Augenzeugen schwerer Lebenskrisen zu Wort, Berichte von teils erschreckenden Erlebnissen werden von den Erzählern mit den tausenden Anwesenden geteilt und es werden Lieder aus Taizé gesungen, die der Seele gut tun. Im Nebenschiff der Basilika nehmen auf Stühlen niedergelassene Priester in vollkommen unkomplizierter, entspannter Atmosphäre die Beichte ab. „Das glaubst Du nicht, ich war beichten“, erzählt eine junge Frau freudestrahlend. Sie berichtet, dass sie seit sehr langer Zeit nicht mehr bei der Beichte war. Nicht, weil sie es nicht wollte, sondern weil ihr der Mut fehlte, sie sich zu unwichtig vorkam, um jemanden mit ihren Sorgen zu belasten. Durch diese Wallfahrt habe sie neuen Mut gefasst und erkannt, dass auch sie eine Position in der Gesellschaft hat. Als der Abend endet, wird klar, wie heilend diese Tage sein werden.

Nahezu allen Pilgern steht am frühen Sonntagmorgen Wehmut ins Gesicht geschrieben, als wir erneut zum Petersplatz spazieren, denn mit der Papstmesse im Petersdom ist dann auch der letzte Programmpunkt der Romreise erreicht. Eine feierliche Stimmung umfängt uns, während wir in den Reihen Platz nehmen. Als die Orgel zu spielen beginnt und Papst Franziskus den Dom betritt, sieht man in den Gesichtern der Menschen die Liebe, die sie für ihren Papst empfinden. In seiner Predigt spricht er davon, dass die größten Güter, die man lieben sollte der Herr und der Nächste seien, dass alles andere vergeht, wir aber Gott und die anderen nicht aus unserem Leben ausschließen dürfen. Er kritisiert, dass jedoch genau dies oft geschehe, dass Personen ausgesondert werden, weil vergänglichen Dingen der Vorzug gegeben wird. Doch dies sei unannehmbar, denn der Mensch sei in Gottes Augen das kostbarste Gut. Und dass es gravierend sei, wenn man sich an diese Aussonderung gewöhnt.

Viele Menschen nicken, die Worte berühren sie, viele weinen. Als Papst Franziskus die Heilige Messe mit rührenden Schlussworten und dem Schlusssegen beendet, haben viele Menschen noch immer Tränen der Freude in den Augen. Es sind unglaublich emotionale, berührende Momente.

Damit endet diese unvergessliche Pilgerreise. Und wenn sich auch nichts an der materiellen Situation dieser Ärmsten der Armen geändert hat, so haben sie sich selbst ein wenig verändert. Sie haben Gemeinschaft und Solidarität empfunden, verstanden, dass sie nicht alleine sind. Deutlich ist ihnen die Kraft, das Selbstbewusstsein und die Hoffnung anzusehen, die sie mit nach Hause nehmen werden.

In seiner Ansprache vom Freitag sagte Papst Franziskus: „Ihr [die Armen] bringt uns allen bei, uns, die wir ein Dach über dem Kopf haben, denen weder Lebensmittel noch Medikamente fehlen, Ihr bringt uns bei, nicht zufrieden zu sein.“ Und ja - nach dieser Wallfahrt fällt es leicht, mit der Gesellschaft nicht zufrieden zu sein, die Menschen am Rande der Gesellschaft fallen lässt und diskriminiert. Man kann getrost behaupten, dass jeder, der an dieser Wallfahrt teilnahm, wertvolle, gute und ehrliche Menschen kennen gelernt hat, die dennoch im Alltag ausgegrenzt werden und kaum Zuneigung erfahren. Diesem Unrecht ein Ende zu setzen, die Augen nicht vor dem Leid dieser Menschen zu verschließen, kann die Welt ein Stückchen besser machen.

„Selten soviel Tränen bei einer Wallfahrt gesehen“

„Ich habe selten bei einer Wallfahrt so viele Tränen gesehen“, resümiert Pfarrer Merkle. Er spricht von Freudentränen, Tränen der Erleichterung und Hoffnung, die nahezu alle Teilnehmer dieser Reise vergossen haben und die zeigen, wie wichtig und wie wertvoll diese Tage waren.

So hoffen wir, dass diese Fratello-Wallfahrt erst der Anfang war und als ein leuchtendes Beispiel viele Helfer motivieren wird, noch mehr Hoffnung und Freude zu den Armen und Verzweifelten zu bringen. Und schließen wir unseren Papst Franziskus, der dies möglich gemacht hat, als Visionär für seine Ideen für eine bessere Welt, in unsere Gebete ein.

Sabine Raab

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Warten auf den Papst im Audienzsaal

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Der Papst freut sich über den Besuch aus München

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Die Pilgergruppe in der Abenddämmerung am 12. November 2016
vor den Ruinen der Domus Augustana auf dem Palatin

 

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Demenz (nicht nur) in unserem Pfarrverband

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In Deutschland sind derzeit etwa 1,4 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt. Für das Jahr 2030 werden etwa 2,2 Millionen Erkrankungen prognostiziert. Auf eine Pfarrei oder einen Pfarrverband umgerechnet, kommen auf 8000 Personen 140, die an einer Demenz leiden. Wenn die mitbetroffenen Angehörigen noch dazugezählt werden, sind es schnell 500 Menschen, die in einer Pfarrei vom Thema „Demenz“ betroffen sind.

Wenn Sie jemanden kennen, der schon länger als sechs Monate unter Vergesslichkeit leidet, nicht mehr vorausplanen kann, sein Sozialverhalten verändert hat und / oder Schwierigkeiten bei der Wortfindung hat, dann sollte dieser dringend einen Neurologen aufsuchen. Es könnte sich nämlich um eine Demenz handeln.

Unser Caritas-Zentrum Schwabing /Milbertshofen in der Hiltenspergerstraße 80, 80796 München hilft Ihnen bei pflegerischen und rechtlichen Fragen weiter. Dort können Sie sich auch eingehender über das Demenz-Syndrom informieren. Ferner erhalten Sie Angebote zu Hilfen und Entlastungsdiensten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Die Beratung ist für Sie kostenlos!

Bitte denken Sie auch daran, dass Sie in unserer Pfarrei immer herzlich willkommen sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie oder Ihr Angehöriger unter einer Demenz leidet.

Pfarrverband Milbertshofen

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Studienseminar St. Michael

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„Weihnachten gemeinsam statt einsam“

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Unter diesem Motto fanden sich am Heiligabend 2016 um die 25 Personen im Pfarrsaal von St. Georg ein, um mit einem gemeinsamen Essen, einer besinnlichen Geschichte sowie einer kurzen Andacht den Heiligen Abend miteinander in einem schönen und gemütlichen Rahmen zu feiern.

 

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Und was glaubst Du?

Interviews mit Gemeindemitglieder

Die Reihe der Interviews, die im letzten Pfarrbrief begonnen wurde, wird mit einem Interview fortgesetzt, das die Gemeindereferentin Michaela Gansemer mit einem Ehepaar geführt hat. Das Ehepaar hat gebeten, dass ihr Name nicht veröffentlicht wird.

Wie haben sie sich kennengelernt?

Ehepaar O.: Kennengelernt haben wir uns auf einer Faschingsfeier. Diese Feier fand in einer kirchlichen Einrichtung einer evangelischen Kirchengemeinde statt.

Sie leben in einer konfessionsverschiedenen Ehe. Welche Konfessionen sind dies?

Herr O.: Ich bin evangelisch-lutherisch getauft.

Frau O.: Meine Konfession ist römisch-katholisch.

Wo haben Sie geheiratet?

Ehepaar O.: Wir haben in einer evangelischen Gemeinde geheiratet.

Frau O. war das für Sie damals ein Problem?

Frau O.: Nein, überhaupt nicht. Mein Mann und ich sind beide Christen. Der Glaube ist uns wichtig und nicht, zu welcher Konfession wir gehören.

Herr O. stimmen Sie Ihrer Frau in diesem Punkt zu?

Herr O.: Auf jeden Fall. Wir Christen, egal, ob katholisch oder evangelisch, glauben an die Auferstehung. Die Christus-Lehre ist für unser Zusammenleben, für unsere Ehe wichtig. Jesus ist für uns ein Vorbild. Er liebt seine Feinde, er ist gut zu den Menschen und geht liebevoll mit ihnen um. Kurz gesagt, die christliche Lebenseinstellung ist ein Fundament, auf dem unsere Ehe aufgebaut ist.

Wie hat Ihre Familie auf Ihre konfessionsverschiedene Ehe reagiert?

Frau O.: Für die Familien war das kein Problem. Für unsere Familien war es wichtig, dass man Christ ist und so lebt, dass man als Christ auffällt.

Wie fällt man denn als Christ auf?

Frau O.: Indem man, so wie mein Mann das bereits gesagt hat, Christus als Vorbild sieht und dementsprechend christlich handelt. Dazu gehört für uns auch, Menschen so zu akzeptieren wie sie sind, egal welche Stärken und Schwächen ein Mensch hat oder zu welcher Konfession er gehört.

Die Bergpredigt ist für unser christliches Leben sehr wichtig. Sie ist für uns ein Ratgeber.

Sie haben ein Kind bekommen. Welche Konfession hat ihr Kind?

Herr O.: Unser Kind ist römisch-katholisch getauft.

Ist Ihnen die Entscheidung schwer gefallen, ihr Kind katholisch zu taufen?

Herr O.: Da meine Frau mit unserem Kind zu Hause war und die Erziehung größtenteils übernommen hat, war die Entscheidung sofort klar, dass unser Kind katholisch getauft wurde.

Frau O.: Wir haben unser Kind christlich erzogen.

Unser Kind hat sowohl einen katholischen wie einen evangelischen Paten.

Wenn Sie in die Kirche gehen, gehen Sie eher in eine katholische Kirche oder in eine evangelische Kirche?

Ehepaar O.: Wir gehen sowohl in die katholische Kirche wie auch in die evangelische Kirche. Wichtig ist uns der wöchentliche christliche Kirchenbesuch.

Danke Ihnen für das beantworten der Fragen und für den kleinen Einblick in Ihre Ehe.

Gibt es zum Schluss noch etwas, was Sie unbedingt loswerden möchten?

Ehepaar O.: Vielleicht nur einen Satz: Christ ist Christ!

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Sternsinger in St. Georg

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Die Sternsingeraktion 2017 stand unter dem Motto
„Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und weltweit!“
In St. Georg waren bis zum 6. Januar 12 Sternsinger in drei Gruppen unterwegs.

Ihr Einsatz erbrachte u.a. für die Kinder in Kenia 1.207,70 €.

Sternsinger in St. Lantpert

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In St. Lantpert waren für die Sternsingeraktion 2017 zwei Gruppen unterwegs.

Ihr Einsatz erbrachte ein Sammelergebnis von 1.516,76 €.

 

Krippenspiel in St. Georg

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23. Dezember 2016

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Aufnahme und Verabschiedung von Ministranten in St. Lantpert

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Am 4. Dezember konnten beim Gottesdienst vier Kinder in die Reihen der Ministranten aufgenommen werden. Sie wurden eingekleidet und erhielten ihre Ministrantenplakette (erste Reihe). Michaela Gerte (mit Blumenstrauß) wurde für zehn Jahre Ministrantendienst und herausragendem Engagement für die Ministranten mit einer versilberten Plakette geehrt. Oberministrant Marcell Matolcsi (Fototafel) begann im Herbst sein Studium und wurde aus den Reihen der Ministranten verabschiedet. Im Anschluss an den Familiengottesdienst beschenkte der Hl. Nikolaus die Kinder an der Kirchentür. Die Ministranten trafen sich im Pfarrheim zu ihrer traditionellen Nikolausfeier.

Johannes Kappauf

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„Vergib uns unsere Schuld“

Weihnachtliches Spiel der Theatergruppe St. Lantpert

Das erste Mal nach der Einweihung des neuen Pfarrheims im Jahre 2003 wurde wieder die Theaterbühne aufgebaut. Ein weihnachtliches Stück in zwei Akten wurde von der Lantperter Theatergruppe, die sich zum großen Teil aus den Ministranten zusammensetzte, aufgeführt.

Die Handlung spielt sich auf einem Bauernhof kurz vor Weihnachten ab, nachdem ein Familienmitglied versehentlich die Oma erschossen hat, seitdem im Gefängnis sitzt und Unfrieden auf dem Hof herrscht - bis zum Hl. Abend, wo es zur Versöhnung kommt. Regie hatte die theatererfahrene Karin Oberst als Mutter des zur Unversöhnlichkeit neigenden Jungbauern. Sie war so perfekt geschminkt, dass man sie kaum erkannte. Auch der Pfarrer, Paul Kandlbinder, ebenfalls erfahrenes Theatermitglied aus dem ehemaligen Lantperter Bauerntheater, hatte keinen Erfolg beim Jungbauern. Die beiden Aufführungen fanden viel Anklang bei den Besuchern.

Herbert Seidel

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Versöhnung am Hl. Abend:

Die Mutter Karin Oberst, der Knecht Lisa Stummvoll, der Schwiegersohn aus dem Gefängnis Jonas Paniza, die Tochter Nele Facklam, der Jungbauer Marcell Matolcsi.

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Die Theatergruppe:

Michi Gerte, Jonas Paniza, Nele Facklam, Marcell Matolcsi, Vera Stummvoll, Karin Oberst, Paul Kandlbinder, Lisa Stummvoll; zur Theatergruppe gehörten auch: Peter Galler und Sari Matolcsi.

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Lantperter Adventssingen

Zu einer Einstimmung in die Adventszeit hat wieder das Lantperter Adentssingen am 3. Dezember 2016 beigetragen. Teilgenommen haben der Kirchenchor, die Lantpert‘s Voices, Soloeinlagen von Klavier und Harfe, verbindende Texte von Frau Monika Hausmanninger und eine Stubnmusi mit Istvan Matolsci, Dr. Tina Chang, Dr. Peter Breun und Marion Galler.

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Gang in den Advent 2016

Bei schönstem Ausflugswetter machte sich am 10. Dezember 2016 unser Pfarrverband mit 33 Erwachsenen auf den Weg, um in froher Erwartung unserem Herrn entgegenzugehen. Besondere Farbe bekam heuer unser Adventsgang von vier Kindern, die voll Begeisterung mitwanderten, bzw. im Kinderwagen mitgeschoben wurden. Der Weg führte von Taufkirchen über Unterhaching nach Fasangarten, wo wir nach ca. 5 km die kleine Kapelle „Maria Patrona Bavariae“ um 16.30 Uhr erreichten.

Unsere Gemeindereferentin Gerlinde Fickinger verstand es, uns beim Wortgottesdienst das Motto des Tages „Gaudete – freuet Euch“ nahezubringen. Der rührige Wirt des griechischen Restaurants „Barka“ hatte für uns ein Nebenzimmer reserviert und versorgte uns im Rekordtempo mit Speis und Trank. Herr Pilz hatte auch heuer seine Okarina dabei und spielte bekannte Weihnachtslieder, in die alle begeistert mit einstimmten.

Leider wurde die gute Stimmung getrübt, durch die Nachricht, dass unser Vorbereitungsteam Frau Renate Schropp und Frau Lotte Pöschl nach 35 Jahren die Vorbereitung und Durchführung des Adventsgangs künftig nicht mehr übernehmen können. Wir möchten ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für diesen aufopferungsvollen Dienst sagen und hoffen, dass sich aus dem Kreis der „Adventsgänger“ ein neues Team findet, das sich zutraut, diesen schönen Brauch für den Pfarrverband weiterzuführen.

Georg Schneid

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Adventsgang am 10. Dezember 2016 nach Obergiesing - Fasangarten

 

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Caritas Medaille Pater Rupert Mayer für Georg Schneid

Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement als Vorsitzender der Koalitionspartner und Kuratoriumsvorsitzender im Caritas-Zentrum Schwabing/Milbertshofen sowie als Organisator der Caritas-Sammlungen in der Pfarrei St. Georg hat die Caritas Herrn Georg Schneid die Caritas-Medaille Pater Rupert Mayer in Silber als Zeichen der dankbaren Wertschätzung verliehen (Auszug aus der Urkunde).

Überreicht wurde sie ihm am 8. Dezember 2016 im Pfarrheim von St. Georg durch Herrn Alfons Utz vom Caritas-Zentrum Schwabing / Milbertshofen.

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Georg Schneid mit seiner Frau Anna

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Faschingsball in St. Georg

Der Pfarrfasching in St. Georg am Samstag, den 11.02.2017 war wieder ein voller Erfolg. Besonders erfreulich war, dass auch viele Maskierte von St. Lantpert an dem bunten Treiben teilnahmen. Das Küchenteam empfing jeden mit einem Begrüßungsdrink und sorgte mit einer reichlichen Auswahl an Speisen und Getränken für das leibliche Wohl der Gäste. Die Live-Musik „de Brain“ (mit Sängerin) heizte mit fetziger Musik die Stimmung an. Unsere Pfarrjugend hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen. Als Vampire verkleidet servierten sie in der Bar phantasievolle Cocktails. Ein besonderer Höhepunkt war kurz vor Mitternacht der Auftritt der Prinzengarde mit den Tollitäten der Faschingsgesellschaft Feringa e.V. Die tänzerischen Darbietungen der weiblichen und männlichen Garden waren sehr professionell.

Unsere jungen Gäste ließen in der Disko bis in die Morgenstunden das tolle Fest ausklingen.

Georg Schneid

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Kinderfasching in St. Georg

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Kinderfasching in St. Lantpert

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Stadtteilfest Milbertshofen –

der Pfarrverband präsentiert sich

Nach nun mehr vier Jahren findet in diesem Jahr am

Samstag, 1. Juli 2017

wieder ein Stadtteilfest in Milbertshofen statt. Neben Spiel- und Kreativangeboten, Sportworkshops, Infoständen und jeder Menge Gelegenheiten bei Kaffee und Gebäck die verschiedenen Institutionen des Stadtviertels näher kennenzulernen, präsentiert sich Milbertshofen bunt, vielseitig und offen. Ein ebenso reichhaltiges, wie buntes Bühnenprogramm lädt zum Verweilen, Staunen, Hören und Sehen ein.

Als zentrale Institution inmitten unseres Stadtviertels möchte sich unser Pfarrverband ganz besonders engagieren, präsentieren und allen Bewohnern des Viertels Kirche erfahrbar machen. Wir laden Sie herzlich ein, uns auf dem Stadtteilfest zu besuchen, auszuprobieren, sich zu informieren und unseren Pfarrverband (noch) einmal von einer anderen Seite kennenzulernen.

Engagement bei den Vorbereitungen gesucht

Wer sich gerne bei den Vorbereitungen zu diesem Fest beteiligen und sich bei der Präsentation unseres Pfarrverbandes engagieren möchte, ist herzlich eingeladen sich im Pfarrbüro zu melden. Dort sind alle Informationen und Ansprechpartner hinterlegt. Wir freuen uns im Vorhinein, wie auch zum Stadtteilfest selbst, über jede helfende Hand.

Isabel (Isy) Bülow

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Pfennigparade „Spirituelle Impulse“

Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich

Mit kurzen Impulsreferaten, Texten (aus Literatur, Lyrik, Bibel), Musik und Gespräch wollen wir uns dem jeweiligen Thema (siehe unten) annähern. Kleine Übungen sollen uns helfen das Gehörte in den Alltag umzusetzen. Die Übungsvorschläge können uns dann immer eine Zeit lang begleiten.Voraussetzung für die Teilnahme: Eine gewisse Offenheit für die Themen ist wichtig und die Bereitschaft, sich mitzuteilen. Die Teilnahme ist gebührenfrei.

Pastoralreferent
Gustav Schädlich-Buter

Termine und Themen:

31.05.2017 sich entscheiden
28.06.2017 vergeben
09.07.2017 leben – wie geht das?
16.11.2017 Trauer-/Sterbebegleitung

gustav.schaedlich-buter@pfennigparade.de.
https://www.pfennigparade.de/wohnen-und-selbstbestimmt-le
Im Hauptgebäude der Pfennigparade,Barlachstrasse 28, Erdgeschoss (neben der Pforte), Clubraum 3, jeweils von 16.30 – 18.00 Uhr.

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Infos der Kath. Jugendstelle Freimann

Angebote

Kontakt

Renate Bös, Jugendpflegerin
Hildegard-von-Bingen-Anger 3
80937 München
Tel. 089/316056710
www.jugendstelle-freimann.de
info@jugendstelle-freimann.de

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Aufbruch ins neue Leben -

das Hl. Land diesseits und jenseits des Jordans

Jubiläums-Pilgerreise
vom 27. 10. bis 5. 11 2017,
Leitung Pfarrer Rolf Merkle

Aufbruch ins neue Leben: Diese Pilgerreise folgt den Spuren des alttestamentlichen Exodusweges des Volkes Israel im heutigen Jordanien, beginnend in der Wüste, dann über Wadi Musa und Petra zum Jordan bei Bethanien, biblischer Eintrittspunkt in das Gelobte Land. Dort betreten wir mit der Taufstelle Jesu einen neuen Weg, der den Spuren Jesu folgt. Über wichtige Orte seines Wirkens und seiner Verkündigung in Galiläa, kommen wir schließlich nach Bethlehem, seiner Geburtsstadt. Höhepunkt dieser Pilgerreise ist natürlich Jerusalem: Endpunkt des irdischen Lebensweges Jesu und Ausgangspunkt des neuen österlichen Lebens.

Bayerisches Pilgerbüro

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Taufstelle Jesu am Jordan

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In eigener Sache: Fotos für den Pfarrbrief

Hinweise für eine optimale Qualität im Druck

Fotos sind eine wichtige Gestaltungsmöglichkeit für den Pfarrbrief. Ohne sie würden die entstehenden „Textwüsten“ ein Lesen des Pfarrbriefs zumindest erschweren. Um eine optimale Qualität für den Druck zu ermöglichen, wird um die Beachtung folgender Punkte gebeten:

1. Schicken Sie die Fotos in Originalform ohne jegliche Nachbearbeitung als eigene Datei an die Redaktion (keine Integration in den Text). Für alle Fotos wird eine Bildnachbearbeitung mit „Photoshop“ vorgenommen.

2. Wenn Sie die Möglichkeit haben, einen guten Fotoapparat zu verwenden, ziehen sie diesen einem Handy vor. Besonders bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Qualität besser (Schärfe, Belichtung).

3. Hilfreich ist die Angabe von Anlass, Ort und Autor des Fotos.

Sie können diese Angaben im Begleittext zum Foto beifügen, zumindest teilweise auch im Dateinamen unterbringen. Unter MS-Windows können Sie die Angaben auch mit geringem Aufwand in den Informationen speichern, die bei jedem Digitalfoto entstehen (EXIF/IPTC). Dazu wird im Explorer unter „Eigenschaften/Details“ diese Informationen in das Fenster eingetragen. Es reichen „Titel“ und „Autoren“. Das Aufnahmedatum ist bei richtig eingestelltem Datum auf der Kamera automatisch mit Uhrzeit vorhanden, kann aber korrigiert werden. Sie können diese Angaben einzeln für jedes Foto machen oder auch für eine ganze Serie von Fotos.

Herbert Seidel

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Kirchenmusik Frühling - Sommer
St. Georg

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Kirchenmusik Frühling-Sommer
St. Lantpert

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Ostern in St. Georg

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Ostern in St. Lantpert

 

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Termine St. Georg

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Termine St. Lantpert

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Kirchenregister St. Georg

Taufen

05.11.2016 Misic Luka

26.11.2016 Karpfinger Marlene Luise

10.12.2016 Auerhammer Timo Niko

29.01.2017 Potenza Rocco Matteo

Trauungen

Keine Eheschließungen im Zeitraum vom 1.11.2016 bis 31.01.2017

Beerdigungen

24.10.2016 Klanfar Ratko (73)

04.11.2016 Szewczyk Stefan (61)

05.11.2016 Schäfer Maria (87)

14.11.2016 Breitmoser Johann (97)

22.11.2016 Hamberger Elisabeth (90)

29.11.2016 Puchta Günter (76)

02.12.2016 Hapfelmeier Johanna (95)

02.12.2016 Leitl Rudolf (78)

09.12.2016 Beschliesser Franz (79)

10.12.2016 Beer Andreas (50)

10.12.2016 Schuller Johann (88)

15.12.2016 Berger Sieglinde (64)

16.12.2016 Vilser Josef (81)

19.12.2016 Gerstner Ingrid [49)

22.12.2016 Gerstmeyer Erika (85)

22.12.2016 Neumaier Helmut (70)

24.12.2016 Dinkelmann Heinrich (75)

25.12.2016 Wenz Erich (82)

01.01.2017 Hofmeister Robert (56)

02.01.2017 Mitlöhner Roland (75)

08.01.2017 Sprenger Martha (96)

11.01.2017 Planer Alois (93)

18.01.2017 Schnitzler Norbert (85)

19.01.2017 Ogrizek Angela (87)

20.01.2017 Maier Maximilian (87)

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Kirchenregister St. Lantpert

Taufen

05.11.2016 Scheufler Julia Victoria

05.11.2016 Scheufler Carla Dorothea

27.11.2016 Lang Helena Maria

27.11.2016 Marincic Mary

04.12.2016 Odak Vincent

17.12.2016 Vogel Alexander Kilian

14.01.2017 Ribic Luka

28.01.2017 Strassburger Noah Wolfgang

Trauungen

05.11.2016 Rotter Michaela und Merklein Hans Peter

Beerdigungen

06.11.2016 Wolf Anna (83)

12.11.2016 Neuberger Johann (80)

13.11.2016 Streckfuss Heinrich (89)

13.11.2016 Tiefenbacher Anna (95)

23.11.2016 Zwerger Alfred (86)

24.11.2016 Billinger Gabriele (64)

24.11.2016 Viertl Wolfgang (73)

28.11.2016 Kasumi Arian (34)

01.12.2016 Hartwig Heinz (75)

06.12.2016 Guggenberger Wilhelm (81)

08.12.2016 Höfner Matthias (54)

14.12.2016 Prucsi Robert (62)

23.12.2016 Ernst Monika (83)

23.12.2016 Rettenweber Charlotte (82)

27.12.2016 Asang Elisabeth (87)

02.01.2017 Herre Theresia (102)

11.01.2017 Ruffing Heribert (57)

21.01.2017 Drexl Maximilian (87)

21.01.2017 Oßner Lieselotte (82)

23.01.2017 Stollmann Klara (77)

24.01.2017 Pogoda Theresia (89)

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Gottesdienstordnung

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Kontakte

 

Pfarrverband Milbertshofen

Pfarrer Rolf Merkle, RMerkle@ebmuc.de
Kaplan Johannes Kappauf, JKappauf@ebmuc.de

Gemeindereferentinnen/-assistentin
   Gerlinde Fickinger, GFickinger@ebmuc.de
   Michaela Gansemer, MGansemer@ebmuc.de
   Monika Hausmanninger-Förster, MHausmanninger-Foerster@ebmuc.de
   Priska Machuzhak-Loepfe, PMachuzhak-Loepfe@ebmuc.de

Verwaltungsleiter NN
PVR-Vorsitzender Stefan Benesch
Verbundspfleger Christian Hanf

 

Kath. Pfarrgemeinde St. Georg

Milbertshofener Platz 2, 80809 München
Tel. 357 270 - 0, Fax 357 270 - 27
st-georg.milbertshofen@ebmuc.de
www.st-georg-milbertshofen.de

PGR-Vorsitzende: Philipp Stürminger

Kirchenpfleger: Dr. Hermann Heiß

Kirchenmusik: Philipp Maas

Mesner, Hausmeister: Ivica Svalina, Eva Kirner

Pfarrbüro: Astrid Sonnen, Sabine Raab
   Mo, Do, Fr 8.30 – 12.00 Uhr
   Di 8.30 – 11.00 Uhr
   Di, Do 14.00 – 20.00 Uhr

Caritas-Sprechstunde: 1 x mtl. am 4. Dienstag 13.30 – 14.30 Fr. Jörg-Müller

Bankverbindung: Kath. Kirchenstiftung St. Georg
   Liga Bank München
   IBAN DE68 7509 0300 0202 1430 20
   BIC GENODEF1M05

Kath. Pfarrgemeinde St. Lantpert

Torquato-Tasso-Str. 40, 80807 München
Tel. 358 11 91 - 0, Fax 358 11 91 - 20
st-lantpert.muenchen@ebmuc.de
www.st-lantpert.de

PGR-Vorsitzende: Dr. Johannes Engel

Kirchenpfleger: Christian Hanf

Kirchenmusik: Dr. Otmar Heinz

Mesner, Hausmeister: Siegfried u. Mariola Pischala

Pfarrbüro: Irene Schirone
   Mo, Mi, Fr 8.00 – 12.00 Uhr
   Do 8.00 – 11.00 Uhr
   Mo, Mi, Do 14.00 – 17.00 Uhr

Caritas-Sprechstunde: 1 x mtl. am 2. Mittwoch 13.30 – 14.30 Fr. Jörg-Müller

Bankverbindung: Kath. Kirchenstiftung St. Lantpert
   Liga Bank München

   IBAN DE37 7509 0300 0102 1439 50

   BIC GENODEF1M05

 

Impressum

Herausgeber: Kath. Pfarrverband Milbertshofen St. Georg ‒ St. Lantpert
Milbertshofener Platz 2
80809 München
Tel.: (089) 357270-0
www.pfarrverband-milbertshofen.de

Redaktion: Pfarrer Rolf Merkle,
Dr. Markus Brandstätter, Isabel Bülow, Christine Reichelt, Dr. Herbert Seidel

DTP: Dr. Herbert Seidel

Fotos: Rolf Merkle 7, Georg Schneid 5, Dr. Herbert Seidel 5, Karin Graßl 2, Sabine Raab 2, Renate Seidel 1, Beate Dietrich 1, Priska Machuzhak-Loepfe 1

Datenschutz: Der gesetzlich geregelte Datenschutz sieht vor, dass vor der Veröffentlichung von persönlichen Daten die Zustimmung der Betroffenen eingeholt wird. Um gegebenenfalls Schwierigkeiten zu vermeiden, bitten wir um entsprechende Mitteilung, falls Sie nicht in unserem Pfarrbrief genannt werden wollen.

 

Redaktionsschluss für den Weihnachtspfarrbrief 2017
3. Oktober 2017
Beiträge an eines der beiden Pfarrämter oder über
E-Mail an pfarrbrief@pfarrverband-milbertshofen.de

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